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Daten: |
21. - 23. September 2002 |
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Wer: |
Armin, Volker, Thomas und Lenzen |
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Route: |
kreuz und quer durch die französischen Vogesen |
Dieses
mal haben wir uns bei Thomas und Gabi in Pirmasens getroffen. Das machte auch Sinn
denn Pirmasens ist das
nördlich Tor zu den Vogesen. Ich bin schon ein paar Tage
vorher in Heidelberg bei Thomas angekommen, um dort noch den Odenwald
abzugrasen. Thomas musste zwar leider arbeiten, ich hab mir dadurch den Urlaub
nicht versauen lassen und bin bei dem schönsten Wetter umhergefahren.
Am Freitagabend kamen Volker und Armin aus München dazu. Somit waren wir für unsere Vogesentouren vollständig angetreten. Ab hier und heute hat Thomas die Führung übernommen, ein gewisser Heimvorteil und er hatte auch eine detaillierte Karte der Region. Da ich fast nur hinterher gefahren bin, kann ich gar nicht mehr genau beschreiben, welche Routen wir eingeschlagen haben. Unser Ziel war es die Vogesen im Zick-Zack-Kurs von Nord nach Süd, zu durchqueren. Die kleinsten befestigten Passstrassen waren unser Kurs. Mal sehen wann ich die GPS-Auswertungen dazu sagt.
Wir hatten schönstes
Wetter, nicht zu warm und auch nicht zu kalt. Aber von den Vogesen war ich
jedenfalls beeindruckt. Mein allgemeines Vorurteil gegenüber den Franzosen musste ich revidieren. Da ich keine romanische Sprache beherrsche hatte ich in
Frankreich immer Verständigungsprobleme - nicht aber in den Vogesen. In den
Vogesen sind die Einheimischen bemüht auch mich zu verstehen - in Deutsch,
Englisch oder mit Händen und Füssen - ich war beeindruckt, und komme bestimmt
wieder mal her.
Mit den Übernachtungen
haben wir uns von mal zu mal gesteigert. Am Samstag hatten wir etwas Pech, und
zwar fand in der Region das weltgrößte Patchwork-Treffen statt. Wir wurden auf
Empfehlung Kilometerweit durch die Vogesen geschickt. Und als wir vor
dem Hotel
bereits standen, konnte der Hotelchef sein Hotel nicht beschreiben - wir sind
beharrlich geblieben. Am Wahl-Sonntag-Abend war es schon einfach dann schon
einfacher, wenn
wir uns abgesprochen hätten. Einer hat dann den anderen gesucht und jeder hatte
seine Vision direkt aus dem Himmel bekommen. Es war wie mit den 10 kleinen Negerlein (4-3-2-1). Letztendlich
haben wir uns alle wieder getroffen und haben auch eine Top-Unterkunft gehabt.
Das Glück sollte uns
trotzdem verlassen. Am nächsten Morgen war es soweit. Die Regenkombi sollte
heute unser bester Freund werden. Wir trennten uns. Armin und Volker fuhren
zurück nach München. Thomas und ich hatten die kompletten Vogesen vom Süden
in den Norden vor uns. Den französischen Wetterbericht haben wir nicht so
recht verstanden, das heißt, wir sollten es erleben was man uns zu sagen
versuchte. Das Ergebnis war strömender Regen,
Nebel, Sichtweiten auf den
Pässen von ca. 10 m, Passstrassen mit eine Breite von ca. 2,50 m. Es war ein
sinnloses hin- und herschalten zwischen dem ersten und zweiten Gang, je nach dem
wie schnell das vorausfahrenden Fahrschulauto gefahren ist.
Wir beschlossen nur noch auf gut ausgebauten Strassen in den Tälern zu fahren, so hatten wir wenigstens noch eine Chance überhaupt noch in Pirmasens anzukommen. Das Wetter ist nicht besser geworden, am späten Nachmittag sind dann endlich angekommen. Armin und Volker sind sind ebenfalls gut in München angekommen.
Ich fuhr dann am nächsten Tag weiter zu Sören nach Tuttlingen in der Schwäbischen Alb. Anfänglich bis zum Schwarzwald war auch noch schönes Wetter aber dann fing es an zu schneien - ich dachte ich Spinne. Mir kamen Schneebedeckte Autos entgegen. Und auch für mich hieß es meine Spur in den Schnee zu ziehen. Ich bin völlig k.o. bei Sören angekommen. Eigentlich hatte ich vor ein paar Tage zu bleiben - bei dem Wetter hatte ich keine Moppedfahrlust mehr und bin am nächsten Tag wieder Richtung Berlin aufgebrochen. Bis Stuttgart schneite es noch danach ging der permanente Schnee in permanenten Regen über.
Ich musste mir noch ein bisschen Moppedfahrlust aufheben am nächsten Wochenende unsere Saisonabschlusstour von Berlin ins Vogtland starten sollte - also Zähne zusammen beißen...
Lenzen