Sizilien 2002

 

Daten:

26.04. - 12.05.2002

Wer:

Sören & Anke, Manne, Petra, Henning, Thomas und Lenzen

Route:

Berlin - Bozen - Genua - Palermo - Cefalù - Finale - Enna - Ätna - Catánia - Siracusa - Avola - Trápani - Cagliari - Arbatax - Porto Torres - Genua - Bozen - Berlin

 

Unsere diesjährige Tour musste etwas später stattfinden wie in den Vorjahren. In diesem Jahr fiel die Vor-Osterwoche noch in den März, und der März war uns einfach noch zu früh. Dem einen wegen des Saisonkennzeichens und allen anderen wegen der zu erwartenden Temperaturen. Aus diesen Gründen fuhren wir einen Monat später und hatten genau die Zeit zwischen Unwetter und Wassermangelzeit abgepasst. Die Hin- und Rückreise haben wir dieses Mal fast vollständig von Berlin aus gebucht, daraus ergab sich auch schon eine feste Route.

 

sonnige AutobahnraststätteWir haben uns am Freitag Nachmittag bei Sören getroffen, um von dort aus nach Wannsee zu fahren. Bisher kein regnet es nicht, aber für den Abend wurde Regen angesagt. Also machten wir uns flott auf den Weg. Kaum sind wir in Wannsee angekommen und hatten das erste Pils am Hals, fing es an zu regnen - Glück gehabt. Bei der Moppedverladung gab es wie immer keine Probleme, nur die lange Wartezeit um in den Zug steigen zu können. Irgendwann kam dann auch der Zug. Wir hatten eine volles Abteil mit 5 Plätzen und einen Platz in einem Extra-Abteil, in dem es keinen weiteren Fahrgast gab, also konnten wir uns bequem auf 2 Abteile verteilen. Der Abend war kurz - ein letztes Gute-Nacht-Bier im Speisewagen, und es war Schicht im Schacht.auf dem Grimaldi-Sonnendeck

 

Am nächsten Morgen waren wir schon nicht mehr in Deutschland. Jetzt stand uns noch ein üppiges Frühstück und die Hoppelei durch die zugestauten und verregneten Alpen bevor. Das Wetter wurde hinterm Brenner immer besser. Endlich angekommen, Mopped abholen, alles verstauen, und los in Richtung Autobahn.

 

Mit Thomas haben wir uns  SMS geschickt um den jeweiligen Standort abzugleichen, und so konnten wir uns wie (fast) verabredet am zweiten Rasthof statt am ersten Rasthof hinter Mailand treffen - Heizer!!!!

 

unser Campingplatz in FinaleIn Genua das gleiche Spiel, wie die anderen Male auch, wir haben uns verfahren. Jetzt kennen wir einen weiteren Weg durch Genua zur Fähre. Mit der Einschiffung ging alles glatt. Selbst beim verzurren der Moppeds ging alles klar. Also auf zur Kabinensuche.

 

Die Überfahrt kann man sich kaum besser vorstellen. Wir hatten ein TOP-Wetter gebucht.

 

Blick von der Festung in EnnaIn Palermo angekommen hatten wir ein paar kleinere Probleme beim Motel-Kauf. Man hat uns nicht verstanden, Wir wollte das Motel nicht kaufen, sondern nur eine Nacht und in nur 4 Doppelzimmern verbringen. Es hat sich aber noch etwas gefunden.

 

Weiter ging es dann in Richtung Osten an der Nordküste entlang. Der nächst größere und bessere Ort war Cefalù. Zwischendurch haben wir natürlich auch kleine schöne Ort durchquert und einen Cappuchi nach dem anderen genossen. Aber ab Cefalù haben wir uns schon nach der nächsten Übernachtungsmöglichkeit umgesehen. An der Nordküste hat man zwar viele Berge und auch eine Küstenstrasse sowie das Meer, aber wo sind die Zeltplätze?? Direkt am Wasser, dahinter die Bahn und dahinter die vielbefahrene Küstenstrasse. So haben wir einen guten Zeltplatz gefunden, wo die Bahn gerade im Tunnel ist, und die Strasse etwas weiter vom Zeltplatz entfernt ist und mit dem Zelt hatten wir sogar eine Top-Aussicht - FINALE - eben!!!!

 

"la rocca" in CefaùVon Finale aus hat man eine gute Position in Richtung Süden, man muss immer durch die Berge, die gleich vor der Tür sind. Und so sind wir auch einige Tagesetappen gefahren: nach Enna, Casteluono, Cefalù und zum Etna. Nach 5 Tagen haben wir unsere Zelte wieder abgebrochen und es zog uns in den Süden, zwischen Siracusaunser Badestrand.... und Avola fanden wir einen Zeltplatz, auf dem wir unsere restliche Zeit auf Sizilien verbrachten. Direkt am Wasser, Sandstrand - einfach gut. Von hier aus fuhren wir nach Taormina und noch weiter in den Süden. Sören und Anke verließen uns schon in Finale um wieder nach Palermo zurück zu fahren, da sie noch mehr Zeit auf Sardinien haben wollten. Wir haben uns mehr Monte Etna Zeit für Sizilien genommen. Aber jetzt war die Zeit gekommen ebenfalls nach Sardinien überzusetzen. Es gibt zwar eine direkte Verbindung nach Genau, aber man würde wieder am späten Abend in Genua ankommen. Dann beim Hubschrauberrundflug hätte man gleich eine Unterkunft suchen müssen oder man hat für 450 km bis Bozen über 15 Stunden Zeit. Also buchten wir die Rückreise über Sardinien, und die Nächste verbrachten wir auf den Fähren und hatten zwischendurch noch ein paar sonnige Tage in Arbatax. In Arbatax trafen wir auch Sören und Anke wieder.

 

die beiden PlatzwarteDie Rückreise verlief, wie geplant. Mit dem Mopped bis Porto Torres und am Abend ging es mit der Tirrenia per Nachtexpress nach Genua. Am Morgen sind wir in Genua angekommen. Nach dem ersten Cappuchino ging es auch schon wieder auf die Piste. Aus Genua raus findet man die Autobahn immer recht schnell. Kurz vounser neuer Strandr Mailand trennten wir uns wieder von Thomas, da er wieder zurück nach Heidelberg fuhr. Wie er sagte, war er um 20.00 Uhr in Heidelberg wovon 400 km nur Regen waren - Deutschland hatte ihn zurück. Wir fuhren weiter auf der gleichen Strecke nach Bozen zurück. Bei Verona ereilte uns das gleiche Pech wie Thomas. Wir hatten aber bloß noch 150 km.

 

wieder mal ArbataxIn Bozen kauften wir nur noch ein paar Kleinigkeiten, etwas gegen den Hunger und den Durst für die Fahrt. Am Sonntagmorgen sind wir pünktlich in Berlin-Wannsee angekommen, bis wir unsere Mopped bekommen konnten vergingen dann auch noch einmal über eine Stunde -Abschied von Sardinien Rangierarbeiten von einem Gleis zum anderen. Die restlichen 40 km stellten dann kein Problem mehr dar.

 

 

 

Lenzen

 

 

Rügen 2002

Schleiz 2002

 

tabellarische Orientierung:

 

26.04.02 abends

Autoreisezug von Berlin-Wannsee nach Bozen, Abfahrt 22.26 Uhr (Verladung 20.10 bis 20.50 Uhr) und am nächsten morgen sind wir um 10.37 Uhr in Bozen angekommen

27.04.02 morgens

ca. 450 km Autobahn fahren von Bozen nach Genua

27.04.02 abends

ca. 23.00 Uhr legt die Fähre der Grimaldi-Lines mit uns in Richtung Palermo ab. Die Überfahrt dauert ca. 24 Std. auf einem Luxus-Liner mit VINO ROSSO, PANINI, FORMAGGI e PROCIUTO á la Supermarkt.

28.04.02 abends

19.00 Uhr Ankunft in Palermo

11.05.02 morgens

Ankunft in Genua und dann auf nach Bozen zum Autoreisezug

11.05.02 abends

Autoreisezug von Bozen nach Berlin-Wannsee, Abfahrt 17.48 Uhr (Verladung 15.30 bis 16.10 Uhr)

12.05.02 morgens

07.43 Uhr treffen wir in Berlin-Wannsee ein.