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Daten: |
29.03. - 01.04.2002 |
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Wer: |
Achim, Ilona, Stefan, Katleen, Anita und Lenzen |
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Route: |
Berlin - Schaprode (Insel Rügen) - Berlin |
Da weder Ilona und Achim noch Katleen und Stefan bisher einen Text zu unserer Rügen-Tour 2002 geschrieben haben, möchte ich hier an dieser Stelle ein Paar Zeilen dazu schreiben:
Ich habe im Vorfeld eine kleine Pension in Schaprade gebucht von der wir aus unsere Tagestouren starten wollten. Das Doppelzimmer inkl. Dusche/WC im Zimmer !!!!, TV, Radio, Telefon und Frühstücksbuffet für € 70,00.
Landgasthof Schafshorn
Streuer Weg 65a
18569 Schaprode
Tel: 038309/1313

Wir
haben uns am Karfreitag um 10.00 Uhr bei Anita und mir getroffen um auf dem
Landstrassenweg
nach
Rügen zu fahren. Wir sind auf der Autobahn bis Oranienburg und dann auf der B96
zur Insel Rügen gefahren. Die Verkehrsdichte ließ Kilometer um Kilometer nach.
Den Rügendamm haben wir mit der Entlastungsfähre umfahren und auf Rügen war
auf den kleinen Strassen fast kein Verkehr mehr, ja wie auch, bei
Sonnenschein und Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt. Die Pension haben
wir gesucht und gefunden. Der erste Hunger stellte sich ein, aber alle Kneipen
im Ort öffneten erst um 17 Uhr bis auf die "Alte Schule". Der Hunger
trieb's rein. Und dann noch ein Absacker-Bier in der Pension, und mit uns war
nichts mehr anzufangen.
Der
zweite Tag begann dann auch recht früh mit einem "Früh"stück. Wir
hatten viel auf
dem
Programm. Der Norden war angesagt mit anbaden, Leuchtturm Kap Arkona, Slawischer
Burgwall, Königsstuhl und Stubbenkammern sowie Saßnitz und Ralswiek. Das ganze
Programm haben wir nicht geschafft. Das Anbaden viel aus, wir hielten vielleicht
mal die Hand ins Wasser - das genügte völlig. Am Leuchtturm Kap Arkona haben
wir den ganzen Tag verplempert bloß weil wir den Weg vom Parkplatz zum Leuchtturm
und wieder zurück wegen der Bewegung zu Fuß zurücklegten. So konnten wir noch
den slawischen Burgwall mit seiner
hervorragenden Steilküsten und einem gigantischen Ausblick mitnehmen.
Anschließend sind wir, damit die Mopped's nicht zu kurz kommen, mit einem
größeren Umweg und Kaffeepäuschen wieder zurück
nach
Schaprode. An diesem
Abend war Keil's Fischkneipe angesagt - Spitzenküche zum schmalen Kurs. Aber
lange haben wir an diesem Abend auch nicht durchgehalten. Die Seeluft macht
hungrig und müde.
Am
dritten Tag war Ostersonntag. Das Eiersuchen fand mit Erfolg am
Frühstückstisch statt.
Denn: "Wer Ostern mit den Eiern spielt hat Weihnachten die
Bescherung!" Also stand wieder einmal viel auf dem Programm. Dieses mal
ging es Richtung Süden und natürlich das was wir am Samstag nicht geschafft
hatten - den Königsstuhl und die Stubbenkammer. Der
Weg sollte heute um die
ganze Insel herum führen, entgegen dem Uhrzeiger. Das Wetter war auch nicht so
toll, die Sonne schaffte es nicht, sich durch den Weg durch den Neben zu bahnen.
Also los, im Westen auf der Insel Ummanz, wo es anscheinend nur eine oder auch
zwei Strassen gibt fanden wir unsere Osterlämmer und unseren Osterlämmerjäger
(mit der Kamera). Unser Weg führte Weiter nach Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow
und Klein Zicker zum nachmittaglichen Mittagsmahl. Nach diesem Festmahl sind wir
weiter nach Binz und dann nach Prora gefahren. Achim wollte sich unbedingt mal
den ganzen Komplex mit Ausstellungen ansehen - gesagt getan. Wir hatten noch
ein bisschen Zeit, da man erst ab 18
Uhr bis hoch zum Parkplatz am Königstuhl
durchfahren konnte. Wir hatten nicht schon wieder Lust einen mehr kilometrigen Marsch
samt Gepäck zu absolvieren. 18 Uhr standen alle Insider wie beim Start in
LeMans in einer Reihe, als die Strecke 2 Minuten vorzeitig freigegeben wurde,
gab es kein Halten. Die Massen sind zu der eintrittfreien Zeit zum Königstuhl
unterwegs. Den Königstuhl absolvierten wir bei schlechter Sicht und für Stefan
und mich waren die 500 Stufen runter zum Wasser und auch wieder hoch kein
Problem. Aber danach knurrte der Magen. Der Tag ging mit einer reichhaltigen
Mahlzeit und einem Bacardi-Cola Abend zu Ende.
Am
vierten Tag fuhren wir nach dem Frühstück wieder auf der Landstrasse über den
überfüllten
Rügendamm in Richtung Berlin. Um nicht den gleichen Weg wie auf der Hinstrecke
zu fahren, haben wir uns entschlossen ab Greifswald der B109 zu folgen. Das war
nicht immer möglich. Durch Baustellen und Umleitungen sind wir mehr als einmal
gezwungen worden die Strecke zu verlassen. Da am Ostermontag das Wetter auch
besser war, waren unsere grüne Wegelagerer auch auf den Plan gerufen ihre
Kassen füllen zu lassen. Wenn schon keine Steuererhöhung dann wenigstens
öfter wegen schikanöser Verkehrsdelikte bezahlen. Am frühen Abend sind wir
dann doch noch in Berlin eingetroffen.
Das verlängerte Wochenende war so erholsam wie ein 10-Tage Urlaub - einfach schön.
Lenzen