|
Daten: |
05. - 07.10.2001 |
|
Mopped: |
Ronny, Robert, Manja, Stefan, Achim und Lenzen |
|
Auto: |
Anja, Anni, Stevi, Anita, Wibi, Adi und Jörgi, Thomas und Gabi |
|
Route: |
Berlin - Vogtland - Berlin |
Es
war einmal…
einer hatte ein Mopped, zwei Gauner stahlen es ihm (die Geschichte kennt ihr ja schon), seine Freunde hatten eine Idee und so konnte ich an dieser Tour teilnehmen.
Nach einigem Hin und Her kam ich dann auch zu einem Mopped. Die anderen waren bereits in der Herberge angekommen und für uns wurde es auch Zeit. Das hieß ca. 300 km so schnell wie möglich runterreißen. Jedenfalls war es für mich eine ganz schöne Tortour.
Der Sachverhalt:
Ich
war bis zu diesem Zeitpunkt 2 Jahre nicht gefahren, eine offene ZZR 600 unter
dem Hintern, einen Helm mit 50% getöntem
Visier, es war fast Nacht und zwei
crashbiker die es richtig genießen mich leiden zu sehen….
Irgendwann kamen wir dann auch in unserer Herberge an. Die anderen hatten es sich bereits im Gastraum der Herberge an einer langen Tafel gemütlich gemacht. Es war ein schönes Gefühl dort an- und willkommen zu sein. Wir gönnten uns einige Becher und gingen in die Koje.
Der
nächste Tag ließ sich gut an. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Das heißt
optimaler Gripp für den Pneu und größerer Spaßfaktor für den Biker.
Kleinere Schauer waren zwar angesagt aber nicht in Sicht. So brach dann der mit
Bikes ausgestattete Teil der
Gesellschaft auf, der Rest im Auto. Meine Frau
besuchte mit unseren Kindern eine Freundin in Chemnitz und gab mir damit die Möglichkeit
die Sache pur zu genießen. Dank noch mal an dieser Stelle.
Die Frage nach der Route kann ich leider nicht beantworten. Sie ist auch nicht wirklich wichtig. Ausschlaggebend ist mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein, den Augenblick genießen, und zu wissen dass es den anderen (hoffentlich) auch so ging.
Zum
Abend hin traf sich dann alles wieder im Kaminzimmer. Der Abend war ein ebenbürtiges
Erlebnis zur gefahrenen Tour. Die einen standen „Knietief“ im „Benzin“,
die anderen redeten einfach nur. Ich jedenfalls habe diese „Fahrt“ genossen
(in dieser Form) wie keine andere.
Vielen Dank an alle die das ermöglicht haben und dabei waren.
Ronny